Samstag, 22. Dezember 2012

Washington DC Part 1

Ja, ich habe es endlich geschafft die Bilder auszuwählen, zu sortieren und teilweise zu bearbeiten. Den ganzen Tag habe ich immer mal wieder daran gearbeitet. Also wenn man in Washington ist, kommt man um den ganzen Touri-Historik-Kram gar nicht drum herum. Trotzdem gibt es einfach sooo viel, dass man sich die Dinge aussuchen kann, die Einen wirklich interessieren. Ich habe Washington nun nach einer Woche als sehr schön in Erinnerung. Mir als Orientierungschaot ging es dort ganz gut, da das Straßennetz der einfach gestaltet ist. In diesem Teil sind nun hauptsächlich Fotos von den Memorials und den alten Gebäuden. Das ist besonders schön in Washington, so ziemlich Alles ist symmetrisch gebaut und in diesem römisch-antiken Stil. Wenn man in den USA ist, lohnt sich ein Besuch in Washington auf jeden Fall, allerdings braucht man mindestens eine Woche und hat selbst dann nicht Alles gesehen. Aber es interessiert sich ja auch nicht jeder für alles. Das sind jetzt wirklich eine Menge Bilder auf einem Haufen, aber so ist der nächste Teil schon nicht mehr so groß und es gibt nur zwei Teile.

Das Weiße Haus von beiden Seiten. In Wirklichkeit ist es leider gar nicht so beeindrucken, wie man es sich vorstellt, da wirken andere Gebäude in Washington viel "mächtiger". Noch dazu ist das Weiße Haus viel kleiner, als man es sich vorstellt. Nochmal hin muss ich also nicht, aber es war auch cool es mal gesehen zu haben. Vorallem weil wir ja Obama dort live gesehen haben.
 
Dieser süße Puschelschwanz ist vor uns am Weißen Haus herumgehüpft, auf der Suche nach Futter. Ich kann einfach nicht aufhören diese kleinen Wuschel zu fotografieren, ich finde sie einfach so zuckersüß. Noch dazu, sind Eichhörnchen hier sehr zutraulich. Allerdings haben uns auch viele Leute gewarnt, dass sie schonmal von einem Eichhörnchen gebissen wurden. Die sind hier bestimmt auch irgendwelche Krankheitsüberträger. Süß sind sie trotzdem.

In den Archiven liegen die wichtigsten amerikanischen Dokumente, wie die Declaration of Independence und die Bill of Rights. Natürlich darf man darin nicht fotografieren und man wird strengstens durchsucht und durchleuchtet (bzw. seine Sachen). Das ist übrigends in jedem Museum und jeder Galerie hier so, jedenfalls in den meisten Städten und in Washington DC ganz besonders. Die Dokumente sind in Glaskästen und man kann sich direkt darüber beugen. In der großen Halle, in der sie liegen, ist es allerdings ziemlich dunkel und kalt. Die Dokumente selbst waren schon sehr interessant mal zu sehen (vorallem weil die wahrscheinlich das Einzigste waren, die mich im ganzen Englischunterricht überhaupt mal interessiert haben). Die Dokumente waren überraschent groß, das wurde alles auf Papiere in der Größe von Plakaten geschrieben. Allerdings war die Schrift auf den meisten Dokumenten schon sehr verblasst, teilweise konnte man gar nichts mehr lesen. In 10 oder 20 Jahren ist bestimmt überhaupt nichts mehr zu sehen.












In der Library of Congress waren wir nur durch Zufall. Auf jeden Fall ist sie von Innen sehr beeindruckend mit den ganzen Wand- und Deckenmalereien. Noch dazu ist die Eingangshalle komplett aus Marmor. In der Bücherei war noch eine kostenlose Sonderausstellung von Maya-Statuen. Achja, in Washington ist wirklich so ziemlich ALLES kostenlos. Es gibt vielleicht gerademal eine Hand voll Museen, die kostenpflichtig sind. Die sind aber meistens auch nicht interessant.

















Diese Halle gehört auch zur Library of Congress. Sie dürfte Jedem bekannt sein, der den Film "Das Vemächtnis der Tempelritter" gesehen hat. Man kann die Halle leider nicht betreten, aber von oben betrachten. (Ich muss zugeben, fande es wirklich mega toll Alles in Wirklichkeit zu sehen, was ich so mal in Filmen gesehen habe).













































Das US Capitol war eines der wenigen "wichtigen" Gebäude, in die wir nicht gegangen sind. Ich hab keine Ahnung, wie es innen so ist, aber von außen ist das Gebäude wirklich riesig. Ich als Architetkurfreak/-fan habe ja sowieso eine Schwäche für solche mehr oder weniger historische Gebäude. Die ganzen Bilder von mir bzw. uns vor den ganzen Gebäuden erspare ich euch lieber, da die meistens nicht halb so toll wie die "Architekturfotografien" sind.


Der Obelisk in Washington vor dem Lincoln Memorial sollte jedem bekannt sein. Zum Beispiel aus dem Film "Nachts im Museum".
















Da sieht man mal, wie winzig man doch sein kann neben so einem Memorial. Abgesehen davon, dass ich generell nicht besonders groß bin.





Das Lincoln Memorial ist meiner Meinung nach, ein absolutes Muss, wenn man in Washington DC ist, und war eines meiner Highlights in DC. Den riesigen Lincoln fande ich echt toll, vorallem bei Nacht, wenn er schön beleuchtet wird. Auch ihn kennt man aus "Nachts im Museum".



Auf der obersten Stufe des Lincoln Memorials hat Martin Luther King seine berühmte Rede "I have a dream" gehalten. Dort ist in den Boden ebenfalls ein Memorial eingelassen, allerdings ist es nicht mehr komplett lesbar. Tja, dort wo er stande, da stande nun auch ich. Dieser ganze Historikkram (wofür ich mich eigentlich überhaupt nicht interessiere) steckt einfach irgendwann richtig an, da man ständig überall über irgendwelche Memorials "stolpert". 


Zum Schluss noch ein Möwenbild, dass ich geschossen habe. (Ja auch das kann ich nicht lassen. Ich finde, diese Vögel geben einfach immer ein gutes Motiv ab.) Ich mag besonders das rechte Bild von einem älteren Mann, der für die Möwen Brot in die Luft geworfen hat.

2 Kommentare:

  1. Hallo ♥
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  2. wunderschöne bilder; wahnsinnig gut fotografiert!! du siehst auch in jedem einzelnen so toll aus.
    xo j. von Stereo|typically Me

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